LuKI - Lernunterstützung durch KI
LuKI
Lernunterstützung durch KI
LuKI ist eine KI-gestützte Lernplattform, die Studierende besonders beim Übergang von der Schule ins Studium unterstützt. Im Mittelpunkt steht ein generativer KI-Lernassistent, der auf geprüften Lehrمaterialien basiert, sich an individuelle Lernstile anpasst und interaktiv durch die Studieninhalte führt – ergänzt durch Tools wie Lernkarten, Quizze und automatisch generierte Übungsaufgaben.
Das Projekt wird gefördert im Rahmen des Freiraum-Programms der Stiftung Innovation in der Hochschullehre und läuft von April 2026 bis März 2028.
Ziele & Hintergrund
Viele Studienanfänger:innen wünschen sich mehr individuelle Betreuung – bestehende digitale Angebote sind aber oft zu standardisiert, und allgemeine KI-Tools wie ChatGPT fehlt die fachliche Fundierung. LuKI schließt diese Lücke mit:
- einem KI-Lernassistenten, der fachspezifisch, datenschutzkonform und didaktisch fundiert ist
- GenAI-Lerntools (Lernkarten, Quizze, Übungsaufgaben), die auf Heterogenität der Studierenden eingehen
- einer Moodle-Integration und einem Open-Source-Ansatz für maximale Übertragbarkeit
Beteiligt sind Lehrende und Forschende des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Softwaretechnik sowie weitere Lehrende der Wirtschaftsinformatik und Studierende aus Bachelor- und Masterstudiengängen, die das Projekt im Sinne des forschenden Lernens aktiv mitentwickeln.
Arbeitsplan
Das Projekt gliedert sich in drei Phasen über 24 Monate:
| Zeitraum | Schwerpunkt |
|---|---|
| Apr – Sep 2026 | Anforderungsanalyse & Konzeption |
| Jun 2026 – Sep 2027 | Entwicklung des Lernassistenten & der KI-Tools |
| Okt 2026 – Mär 2028 | Evaluation, Moodle-Integration & Transfer |
Studierende sind von Anfang an als aktive Mitgestalter:innen eingebunden – von der Anforderungserhebung bis zur Evaluation.
Anforderungsanalyse und Konzeption: Diese initiale Phase umfasst die integrative Anforderungserhebung und die ersten Schritte bzgl. der Entwicklung des Lernassistenten. Gemischte Teams aus Studierenden und Forschenden erheben gemeinsam systematisch die Anforderungen, wobei Studierende als aktive Mitforschende in den gesamten Entwicklungsprozess eingebunden werden. Externe Rahmenbedingungen (z.B. KI-VO, Ethik) werden geklärt. Kernaktivitäten sind empirische Erhebungen im Mixed-Methods-Ansatz (in vier Bachelor- und Masterveranstaltungen), Analyse bestehender GenAI-Lerntools und IT-Strategieabstimmung mit der Hochschul-IT.
Grundentwicklung und Ausbau: In dieser zentralen Phase erfolgt die Hauptarbeit an der Entwicklung des Lernassistenten sowie der Entwicklung von ergänzenden KI-Tools. LuKI wird im Rahmen studentischer Projekte und Abschlussarbeiten nach dem Paradigma des forschenden Lernens entwickelt. Die Aufbereitung eines Wissenskorpus und die Implementierung in iterativen Entwicklungszyklen für zunächst eine Grundlagenveranstaltung stehen im Zentrum. Schnittstellen erlauben die Fortführung und Erweiterung. Studierende übernehmen substanzielle Entwicklungsrollen und gestalten die Erweiterung durch Lernkarten, Quiz-Generatoren und Übungsaufgaben proaktiv mit.
Evaluation, Integration und Transfer: Die dritte Phase umfasst die Evaluation der Effektivität, die Integration der Lernplattform und die Dissemination und Projektmanagement. Der Fokus liegt auf kontinuierlicher Wirksamkeitsprüfung einer ersten Kohorte, Integration in Universitätssysteme und testweisem Ausrollen in einem weiteren Kurs und Fachbereich. Studierende fungieren als Change Agents und Multiplikator:innen, um die Adoption der Plattform zu fördern. Wissenschaftliche Publikationen, Handbücher, Workshops und ein Transferkonzept sichern die Nachhaltigkeit über die Förderphase hinaus.
Ansprechpartner
Publikationen
Projektförderung
Dieses Projekt wird durch die “Stiftung Innovation in der Hochschullehre” (StIL) im Rahmen der Ausschreibungslinie Freiraum 2026 von 2026-2028 mit eine Fördervolumen von ca. 370.000€ gefördert.
Die „Stiftung Innovation in der Hochschullehre“ engagiert sich seit 2021 bundesweit für Innovationen in Studium und Lehre. Dafür fördert sie Projekte an einzelnen Hochschulen oder Verbundvorhaben. Zudem schafft die Stiftung Vernetzungsangebote für Gestalter:innen der Lehre, stärkt den Wissenstransfer und fördert den Austausch über Projektergebnisse, Erfolge und Herausforderungen. Sämtliche Mittel dieser neuen Wissenschaftsinstitution werden von Bund und Ländern zur Verfügung gestellt.
Mitmachen
Du bist Studierende:r und möchtest an LuKI mitwirken – etwa in einem Seminar, einer Abschlussarbeit oder als studentische Hilfskraft? Oder du bist Lehrende:r und interessierst dich für eine Zusammenarbeit?
Meld dich gerne bei uns!
Im Rahmen des Projektes bieten wir eine vielfälitge Auswahl in den Bereichen Seminararbeit, Studienprojekte oder Abschlussarbeit an.


